Man kann vom Dichten leben erst, wenn man längst krepiert ist. (Gustav Meyrink)

Pressestimmen

»Eindrücklich pfiffiger Roman«

Neue Zür­cher Zei­tung, 22. April 2010:

»Mag sein, das Poschen­rie­der dem ewig zer­zaus­ten Grüb­ler Scho­pen­hau­er mit alle­dem eine etwas all­zu aben­teu­er­lich smar­te Fri­sur ver­passt. (…) Aber war­um soll es nicht erlaubt sein, das Auf­ein­an­der­tref­fen von Wil­le und Vor­stel­lung für ein­mal nicht in den dun­kel orches­trier­ten Bass­tö­nen Wag­ners, son­dern mit dem hel­len Klang eines Cem­ba­los vor­zu­spie­len. -
Mit sei­nem die his­to­ri­sche Atmo­sphä­re exakt tref­fen­den, aber in sei­ner Figu­ren­zeich­nung umso for­scher erfin­de­ri­schen Roman hat Poschen­rie­der eben dies [Scho­pen­hau­ers vene­zia­ni­sche Affä­re als erzäh­le­ri­sche Vor­la­ge genutzt, C.P.] getan, und zwar ziem­lich unbe­schwert süf­fig und ele­gant.« (Andre­as Lan­gen­ba­cher)
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»Poschenrieder gelingt Erstaunliches«

Nürn­ber­ger Nach­rich­ten, 10. Mai 2010:

»Ein Scho­pen­hau­er-Roman? Gro­ßes Fra­ge­zei­chen! Kann man sich einen Kant-Roman, einen Fich­te-, einen Hegel-Roman vor­stel­len? Phi­lo­so­phen schei­nen zum Roman­hel­den schlecht zu tau­gen, es sei denn, sie wur­den ver­rückt wie Nietz­sche. Chris­toph Poschen­rie­der hat das schier Unmög­li­che geschafft.
Poschen­rie­der gelingt Erstaun­li­ches (…). Keck im lite­ra­ri­schen Ansatz und sprach­lich gewitzt ver­schmilzt er den Sin­nen­zau­ber Vene­digs mit des Phi­lo­so­phen sprö­der Schwer­mut.
Poschen­rie­der ehrt den gro­ßen Sti­lis­ten Scho­pen­hau­er, indem er sel­ber ein acht­sam kla­res, fri­sches Deutsch schreibt. Das Buch erin­nert ein klein wenig an Dani­el Kehl­manns »Ver­mes­sung der Welt«, hat ande­rer­seits den Ver­gleich nicht nötig. Wie eine fast zärt­li­che Feder wischt es die Staub­schicht vom Kopf­schnitt der Scho­pen­hau­er­schen Wer­ke, die sich dort nur sehr dünn ange­sam­melt haben kann.« (Bern­hard Win­disch)
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»Ein grandioses Debüt«

Radio Bay­ern 2, 29. April 2010:

»Der Roman besticht aber nicht nur durch atmo­sphä­ri­sche Details, Witz und eine  Stil­si­cher­heit im Ton, die beein­druckt: Die ein­zel­nen Erzähl­strän­ge immer fest im Griff, spannt Poschen­rie­der den Span­nungs­bo­gen weit, bis hin­zu einem furio­sen Fina­le inklu­si­ve Ver­fol­gungs­jagd, bei der die Geheim­po­li­zei des Fürs­ten Met­ter­nich eine nicht unwe­sent­li­che Rol­le spielt. (…) Fein­sin­nig und mit lie­be­vol­ler Iro­nie zeich­net Poschen­rie­der das Bild eines Phi­lo­so­phen, der sei­ne Erkennt­nis an der Rea­li­tät über­prüft (…).
Chris­toph Poschen­rie­der ist mit »Die Welt ist im Kopf« ein gro­ßer Wurf gelun­gen, ein Lese­ver­gnü­gen, das anhand klug aus­ge­wähl­ter Zita­te Lust macht, sich auch Scho­pen­hau­ers phi­lo­so­phi­schem Werk anzu­nä­hern. Ein gran­dio­ses Debüt.« (Anja Dürrmei­er)

»Köstlich zusammengereimtes venezianisches Pasticcio«

Maga­zin Buch­kul­tur, Wien, April/Mai 2010:

»Erfun­de­nes und Ver­bürg­tes hat Chris­toph Poschen­rie­der zu einem luf­ti­gen Pas­tic­cio gemixt, wenn er von Arthur Scho­pen­hau­ers Frust und Lust in Vene­dig erzählt. (…) [Er] hat einen Roman geschrie­ben, einen fan­tas­ti­schen, tur­bu­len­ten, klug und wit­zig, in dem er es sogar schaff­te, Vene­dig in anhei­melnd neu­em Licht erschei­nen zu las­sen (…).« (Dit­ta Rud­le)

»Nahezu klassischer Bildungs- und Entsagungsroman und zugleich geistreiche Unterhaltung«

Tages­an­zei­ger, Zürich, 21. April:

»Sou­ve­rän gelöst ist jeden­falls die Ver­schrän­kung von akku­rat recher­chier­ten Fak­ten und Fan­ta­sie, erns­ter Phi­lo­so­phie und über­mü­ti­ger Com­me­dia dell’arte. (…) C.P. rührt kein trü­bes Gemisch, son­dern ein erzäh­le­ri­sches Lebens­eli­xier an (…). Poschen­rie­ders Bei­trag zum150. Todes­jahr Scho­pen­hau­ers ist ein nahe­zu klas­si­scher Bil­dungs- und Ent­sa­gungs­ro­man und zugleich geist­rei­che Unter­hal­tung.« (Mar­tin Hal­ter)

Vom sel­ben Autor in der Badi­schen Zei­tung, Frei­burg, 17. April:

Der ver­lieb­te Frau­en­has­ser – Als der jun­ge Phi­lo­soph in Vene­dig die Lie­be erfuhr: Chris­toph Poschen­rie­ders schö­ner Scho­pen­hau­er-Roman »Die Welt ist im Kopf«.

»Grandiose Burleske«

Die Welt, Ber­lin, 12. Juni 2010:

»Poschen­rie­ders Debüt­ro­man ist eine gran­dio­se Bur­les­ke, ein Mas­ken­spiel. Er über­dreht, er erfin­det, er fabu­liert (…). Um Scho­pen­hau­ers Phi­lo­so­phie zu ver­ste­hen, wird man sich, fürch­te ich, woan­ders umse­hen müs­sen. Um Scho­pen­hau­er selbst nahe zu kom­men, gibt’s nicht Bes­se­res als Poschen­rie­der.« (Elmar Kreke­ler)

»Vielleicht der galanteste Einstieg in das Werk des großen Pessimisten Arthur Schopenhauer«

Maga­zin Bücher, 04/2010:

»…ein über­aus ele­gan­ter, zwi­schen erge­be­nem Por­trät, Bur­les­ke, Spio­na­ge­sa­ti­re und Gelehr­tem­denk­mal wech­seln­der Roman. (…) Die­ses Buch ist ein empha­ti­sches, aus lang­jäh­ri­ger Lei­den­schaft gereif­tes Debüt eines tat­säch­li­chen Fans. (…) Viel­leicht der galan­tes­te Ein­stieg ins Werk des gro­ßen Pes­si­mis­ten Scho­pen­hau­er.« (Jan Drees)

»Elegant und perfekt«

Saar­län­di­scher Rund­funk (SR3), 26. Juli:

»(…) Unglaub­lich bei Chris­toph Poschen­rie­ders Roman aber  ist die Spra­che: Wie jemand von heu­te so ele­gant und per­fekt die Sprach­ge­walt des 19. Jahr­hun­derts ent­ste­hen las­sen kann, das ist schon allei­ne ver­gnüg­lich – und eig­net sich ins­be­son­de­re zur Som­mer­lek­tü­re: ein Glas Mon­ti­cel­lo immer in Reich­wei­te, natu­ralmen­te.« (Gerd Heger)

»Rasant und witzig«

Rhein-Neckar-Zei­tung, Hei­del­berg, 3. April 2010, »Die Welt als Wil­le und bio­gra­fi­sches Spiel«:

»All dies beschreibt [Poschen­rie­der] rasant und wit­zig, mit iro­ni­schen Bre­chun­gen und in einer uner­hört kunst­vol­len Spra­che: Ein enor­mes Debüt.« (Alex­an­der R. Wenisch)

»Voll subtilem Witz«

Die Welt, 19. Juni 2010:

»Der Roman einer Rei­se von his­to­ri­schem Glanz: Der jun­ge Scho­pen­hau­er trifft Lord Byron in Vene­dig. Poschen­rie­ders Debüt macht aus der Begeg­nung ein Buch voll sub­ti­lem Witz und atmo­sphä­ri­scher Auf­la­dung.« (Paul Jandl)

»Hintersinniges Spiel mit Fiktion und Fakten«

Säch­si­sche Zei­tung, Dres­den, 6. März 2010:

»Das Bes­te an die­sem Buch ist das hin­ter­sin­ni­ge Spiel mit Fik­tio­nen und Fak­ten. Scho­pen­hau­ers liebs­te Tere­sa in Vene­dig mag es eben­so gege­ben haben wie den bele­se­nen Kanz­lei­rat Hoch­ko­f­ler. Goe­thes her­ab­las­sen­des Lob für das Opus gab es wohl auch. Und ganz sicher gab es eine jun­ge Frau in Dres­den, die von Scho­pen­hau­er schwan­ger war. Die Hof­kam­mer­zo­fe ver­wan­delt Poschen­rie­der in eine Biblio­theks­maus, die im Kel­ler des Japa­ni­schen Palais haust. Das über­zeugt mehr.«
»Um das Drei­ge­stirn Scho­pen­hau­er, Goe­the und Byron hat der Münch­ner Autor ein fei­nes Netz gespannt. Es ist intel­li­gent geknüpft, und man spürt: Das Knüp­fen muss ihm Spaß gemacht haben. « (Karin Groß­mann)

»Ein geistvoll-witziges Panoptikum«

Münch­ner Mer­kur, 3. August 2010:

»Er ist qua­si der Dago­bert Duck unter den Phi­lo­so­phen.  Zumin­dest war die gän­gi­ge Vor­stel­lung von Arthur Scho­pen­hau­er bis­her geprägt durch das Bild des backen­bär­ti­gen, weiß­haa­ri­gen Gries­grams. Aber das könn­te sich ändern. Denn dem Münch­ner Autor Chris­toph Poschen­rie­der gelingt in sei­nem erstaun­lich sou­ve­rä­nen Debüt ein Por­trät des Pes­si­mis­ten als jun­ger Mann. (…) Mit ein­fühl­sam-vita­ler Fan­ta­sie zieht uns Poschen­rie­der in einen Strom aus Dich­tung und Wahr­heit hin­ein (…), in einen Stru­del der Zita­te, Anspie­lun­gen, Ereig­nis­se, die sich zum leicht gro­tes­ken Pan­ora­ma der Epo­che zusam­men­fü­gen. Ja eigent­lich ist der Roman über wei­te Stre­cken auch ein geist­voll-wit­zi­ges Pan­op­ti­kum (…).«  (Alex­an­der Alt­mann)

»Eines der gescheitesten Bücher dieses Frühjahrs«

Luxem­bur­ger Wort, Lite­ra­tur­bei­la­ge, 17. März 2010:

»Der Erst­lings­ro­man von Chris­toph Poschen­rie­der ist vol­ler Witz und Sprach­a­kro­ba­tik, vol­ler über­ra­schen­der Ein- und Zufäl­le, vol­ler böser Anspie­lun­gen auf Zeit­um­stän­de und Zeit­ge­nos­sen.« (Rai­ner Hol­be)

»Ein frisches und freches Porträt des Philosophen als junger Mann«

Saar­län­di­scher Rund­funk, Bücher­Le­se, 31. Juli 2010:

»Die Welt ist im Kopf ist ein fri­sches und fre­ches Por­trät des Phi­lo­so­phen als jun­ger Mann (…). Poschen­rie­ders Erzähl­tem­po ist rasant; er feu­ert jede Men­ge wit­zi­ger Ein­fäl­le und geist­rei­cher Dia­lo­ge ab, und er hat Sinn für andeu­tungs­rei­che Situa­ti­ons­ko­mik. (…) das Außer­or­dent­lichs­te an Poschen­rie­ders Buch ist die Spra­che. Der Autor ver­steht es aufs Treff­lichs­te, den Sprach­duk­tus der dama­li­gen Zeit nach­zu­emp­fin­den, ohne dass dies bemüht his­to­ri­sie­rend wirk­te, eben weil er es augen­zwin­kernd tut.  [Ein] ful­mi­nant fabu­lier­tes, phan­ta­sie­vol­les und unter­hal­ten­des Buch über die viel­leicht luf­tigs­te Pha­se im Leben des Arthur Scho­pen­hau­er.« (Tho­mas Plaul)

»Im Stile des Meisters selbst«

Frank­fur­ter Neue Pres­se, 27. Mai 2010:

»Die Vene­dig-Epi­so­de im Leben Scho­pen­hau­ers, als Roman erzählt, der Schwe­re des Gedan­kens ent­ho­ben, ange­rei­chert um die nicht im Ein­zel­nen über­lie­fer­te, des­halb hin­rei­ßend gestal­te­te Lie­bes­ge­schich­te mit der Vene­zia­ne­rin Tere­sa – das ist der Gegen­stand des ers­ten Romans von C.P. (…) Es kommt zu umwer­fend komi­schen Sze­nen vor allem wäh­rend des Kar­ne­vals. (…) Poschen­rie­der schreibt vol­ler Empa­thie für Scho­pen­hau­er – weni­ger für sei­ne kom­pli­zier­te Per­sön­lich­keit als in Annä­he­rung an sei­ne Spra­che. Dabei erzählt der Autor im Stil des Meis­ters selbst. (…) So weit sprü­hen die Fun­ken aus dem Roman »Die Welt ist im Kopf«, dem man allein wegen der hin­rei­ßen­den Figur der Tere­sa eine erfolg­rei­che Ver­fil­mung vor­aus­sa­gen darf.« (Harald Loch)

»Vom Feinsten«

Pris­ma, Köl­ner Stadt­an­zei­ger, 22. Juni 2010

»Poschen­rie­ders Roman-Per­so­nal beein­druckt: der sou­ve­rä­ne Goe­the, Arthurs fein gezeich­ne­te Schwes­ter Ade­le, der para­si­tä­re Hegel, Met­ter­nich als Kon­troll-Freak, schließ­lich Byron – das ergibt einen His­to­ri­en­ro­man vom Feins­ten, den zu lesen eini­ges Ver­gnü­gen berei­tet.« (dh)

»Sehr empfehlenswert«

Medienprofile.de

»In sei­nem gelun­ge­nen Erst­lings­ro­man erzählt Chris­toph Poschen­rie­der viel mehr über den Men­schen als über den Phi­lo­so­phen Scho­pen­hau­er. Der Stolz auf sein Werk, die Wut über das ver­zö­ger­te Erschei­nen, die Ent­täu­schung über die Igno­ranz gegen­über sei­nen Vor­stel­lun­gen las­sen den Leser mit­fie­bern und mit­lei­den (…).  Sehr emp­feh­lens­wert.« (Bir­git From­me)

»Verbindet geschickt Erfundenes mit Verbürgtem«

ExLi­bris – Das Bücher­ra­dio, Ö1 Radio, Wien, 25. Mai 2010

»Die Welt ist im Kopf« ist ein sprach­lich und sti­lis­tisch über­zeu­gen­des Roman­de­büt. Es ver­bin­det geschickt Erfun­de­nes mit Ver­bürg­tem und beweist dabei gro­ßes Gespür für Situa­tio­nen, Cha­rak­te­re und Milieus. Es por­trä­tiert einen jun­gen, eben­so eigen­sin­ni­gen wie uner­schro­cke­nen Gelehr­ten und Vene­dig-Tou­ris­ten – und erliegt dabei weder der Ver­su­chung, das Hand­lungs­ge­rüst als Ali­bi für einen Scho­pen­hau­er-Phi­lo­so­phie-Nach­hil­fe­un­ter­richt zu benut­zen und einen über­trie­be­nen Kotau vor dem gro­ßen Phi­lo­so­phen zu voll­füh­ren, noch der Ver­lo­ckung, nur auf anek­do­ten­haft-skur­ri­le Epi­so­den zu schie­len und hoch­tra­ben­de Phi­lo­so­phe­me an den Klip­pen der Rea­li­tät zer­schel­len zu las­sen (…). Chris­toph Poschen­rie­ders »Die Welt ist im Kopf« ist ein Roman, der amü­sant ist, geist­reich und unter­halt­sam, wirk­lich span­nend aber ist er nicht.«  (Wolf­gang Sei­bel)

»Ein munteres, packendes, sprachlich vorzügliches Debüt«

Dresd­ner Neu­es­te Nach­rich­ten, 20./21. März 2010:

»Poschen­rie­der ver­steht es, Span­nung zu hal­ten: Wer­den Scho­pen­hau­er und Byron ein­an­der begeg­nen? Sie tun’s, aber wie­der­um auch nicht. Wie der Autor das insze­niert, ist einer der genia­len Ein­fäl­le in die­sem Roman. Es gibt eine gan­ze Rei­he davon. (…) Beson­ders raf­fi­niert: Es ist eine Geschich­te, die danach fragt, wie der Mensch Glück erlan­gen kann (…) Vor allem aber ist genau dies eine zen­tra­le Fra­ge in Scho­pen­hau­ers Werk. Chris­toph Poschen­rie­der hat also einen Roman über die­se Phi­lo­so­phie geschrie­ben, doch der­art geschickt  – anschau­lich und fes­selnd eben -, dass wir’s erst auf den zwei­ten Blick bemer­ken.« (Tomas Gärt­ner)

»Wunderbar geistreich, meisterlich komponiert«

Lands­hu­ter Zei­tung, 27. Febru­ar 2010:

»Von Tho­mas Manns „Lot­te in Wei­mar“ über Klaus Hui­zings Kant-Gro­tes­ke „Das Ding an sich“ bis hin zu Mar­tin Walsers Goe­the-Beschwö­rung „Ein lie­ben­der Mann“ reicht die lite­ra­ri­sche Tra­di­ti­on, in die sich Poschen­rie­ders his­to­ri­sche Phi­lo­so­phen­ko­mö­die ein­rei­hen lässt. (…)
Kurz­um, ein wun­der­bar geist­rei­ches, span­nen­des, meis­ter­lich kom­po­nier­tes Buch, das zugleich höchs­tes sinn­li­ches Lese­ver­gnü­gen berei­tet.« (Dr. Alex­an­der Alt­mann)

»Ein ebenso sinnliches wie intelektuelles Lesevergnügen«

Gie­ße­ner Anzei­ger, 19. März 2010:

»[Poschen­rie­der] besticht in sei­nem lite­ra­ri­schen Debüt vor allem durch sei­ne kunst­vol­le, leicht iro­ni­sche Spra­che, die sich der his­to­ri­schen Umge­bung  vir­tu­os anpasst, ohne jemals alt­vä­ter­lich zu wir­ken. (…) Poschen­rie­ders Roman ist vol­ler Far­be und sinn­li­cher Ein­drü­cke. Der Leser streift mit dem Hel­den nicht nur durch Win­kel und Gas­sen Vene­digs, son­dern taucht auch in die Atmo­sphä­re und Geis­tes­welt des 19. Jahr­hun­derts ein. Ein eben­so sinn­li­ches wie inte­lek­tu­el­les Lese­ver­gnü­gen.« (Tho­mas Schmitz-Albohn)

»… ein Meisterwerk! Hut ab!«

www.belletristiktipps.de, 23. März 2010

Die Welt im Kopf” scheint wie im Fie­ber geschrie­ben, mit einem rasan­ten und weit gewölb­ten Span­nungs­bo­gen, der sei­ne gan­ze auf­ge­stau­te Span­nung pünkt­lich zum Ende des Buches in einem Feu­er­werk der Höhe­punk­te ent­lädt. Für einen arri­vier­ten Autor wäre “Die Welt ist im Kopf” ein sehr guter und gelun­ge­ner Roman; jedoch als Erst­lings­werk eines neu­en Autors ist das Buch ein Meis­ter­werk.
Hut ab, Herr Poschen­rie­der!« (Ralph Krü­ger)

»Ein wunderbarer Roman«

Erle­se­nes, Mün­chen (Frühjahr/Sommer 2010)

»Ein wun­der­ba­rer Roman, der in Bil­dern von feins­tem Sprach­ge­fühl die Phi­lo­so­phie des 19. Jahr­hun­derts, die Welt Scho­pen­hau­ers und Byrons leben­dig wer­den lässt.«

»Angenehm ironischer Tonfall«

Kulturnews.de reiht »Die Welt ist im Kopf« als Emp­feh­lung der Redak­ti­on unter die neun bes­ten Bücher des Monats:

»Chris­toph Poschen­rie­ders Debüt­werk ist kein phi­lo­so­phi­scher Roman, son­dern viel mehr: In »Die Welt ist im Kopf« steckt die gesamt­eu­ro­päi­sche Poli­tik von 1818, die Öster­reichs reak­tio­nä­rer Außen­mi­nis­ter Fürst Met­ter­nich – mit einem star­ken Geheim­dienst im Rücken – domi­niert. Dane­ben gibt es die zar­te Lie­bes­ge­schich­te zwi­schen Scho­pen­hau­er und der Vene­zia­ne­rin Tere­sa. Getra­gen wird die Mischung aus Lie­bes- und Geheim­dienst­ro­man von einem ange­nehm iro­ni­schen Ton­fall, der schon mal schär­fe­re Züge anneh­men kann.«

»Bemerkenswertes Sprachgefühl«

Buch­jour­nal, Aus­ga­be 1/2010, Rubrik »Ers­ter Auf­tritt – Unbe­dingt lesens­wert«:

»Voll­mun­di­ges Lob gehört in der Ver­lags­wer­bung zum Geschäft, vor allem, wenn es gilt, unbe­kann­te Autoren ins Blick­feld zu rücken. Im Fall von Chris­toph Poschen­rie­ders Roman »Die Welt ist im Kopf« hat die For­mu­lie­rung vom »furio­sen Debüt« aber ihre Berech­ti­gung. Der 45-jäh­ri­ge Schrift­stel­ler (…) ver­fügt nicht nur über ein bemer­kens­wer­tes Sprach­ge­fühl, Sinn für Iro­nie und Lust am Fabu­lie­ren. Auch das Per­so­nal, das er in sei­nem ers­ten Roman auf­mar­schie­ren lässt, ist bemer­kens­wert. «

»Eines der bemerkenswertesten Debüts des Frühjahrs«

Deutsch­land­ra­dio Kul­tur, 29. März 2010

»In Chris­toph Poschen­rie­ders Scho­pen­hau­er-Roman »Die Welt ist im Kopf« – einem der bemer­kens­wer­tes­ten Debüts des Früh­jahrs – (…) erle­ben [wir] den bär­bei­ßi­gen Pes­si­mis­ten, mis­an­thro­pi­schen Mit­leids­ethi­ker und Frau­en­ver­äch­ter ein­mal ganz anders, näm­lich bei­na­he glück­lich.
Mit leich­ter Hand, in einer ele­gan­ten, unauf­dring­lich his­to­ri­sie­ren­den Spra­che ent­fal­tet Poschen­rie­der ein detail­sat­tes Pan­ora­ma der frü­hen Bie­der­mei­er­zeit.«  (Wolf­gang Schnei­der)

Und vom sel­ben Rezen­sen­ten im Ber­li­ner Tages­spie­gel, 6. Juni 2010:

»(…) Von Goe­thes Emp­feh­lungs­schrei­ben macht Scho­pen­hau­er übri­gens kei­nen Gebrauch. Statt­des­sen erfin­det Poschen­rie­der ein nächt­li­ches Geis­ter­ge­spräch mit Byron. Es ist Kar­ne­val; zufäl­lig stol­pern sich der Phi­lo­soph und der Dich­ter mas­kiert über den Weg und ver­wi­ckeln sich für ein paar Minu­ten in einen per­fek­ten klei­nen Dia­log von unan­ge­streng­tem Tief­sinn.«

»Intelligentes Buch«

www.literaturkurier.de, März 2010

»Anstatt uns ein mit kom­ple­xen Betrach­tun­gen über­frach­te­tes Buch zu prä­sen­tie­ren, erzählt der Autor höchst unter­halt­sam von Scho­pen­hau­ers (his­to­risch ver­bürg­ter) Ita­li­en­rei­se 1818.  Wer bereit ist, die Kli­schees über den frau­en­ver­ach­ten­den, pes­si­mis­ti­schen Phi­lo­so­phen Scho­pen­hau­er hin­ter sich zu las­sen, wird an die­sem intel­li­gen­ten Buch sein Ver­gnü­gen haben.«

»Die Chance, diesen einmalig kauzigen Philosophen auf die Beine zu stellen (…) ist vertan«

Frank­fur­ter All­ge­mei­ne Zei­tung, in der Bei­la­ge zur Leip­zi­ger Buch­mes­se, 17. März 2010:

»Auch der glü­hends­te Scho­pen­hau­er-Ver­eh­rer hät­te kaum das Recht, an eine über wei­te Stre­cken fin­gier­te, in gewin­nen­dem, fast zeit­lo­sen Stil (mit nur ganz wenig Uneben­hei­ten) erzähl­te Geschich­te einen For­de­rungs­ka­ta­log her­an­zu­tra­gen, und zu bean­stan­den, was er alles ver­misst. Poschen­rie­der tat gut dar­an, sich auf eine Epi­so­de zu kon­zen­trie­ren.
Aber die Chan­ce, die­sen ein­ma­lig kau­zi­gen Phi­lo­so­phen auf die Bei­ne zu stel­len (…), die­se Chan­ce ist den­noch ver­tan. (…) Man muss nicht gleich Joy­ce spie­len; aber es ist erstaun­lich, dass Poschen­rie­der sich nicht aus­gie­bi­ger bei den Mit­teln des inne­ren Mono­logs und der erleb­ten Rede bedient hat. « (Edo Reents)

»Das etwas andere Porträt eines Schopenhauer in love«

In Mün­chen, 25. Febru­ar 2010:

»Mit einem fei­nen Gespür für den Ton der Zeit gelingt ihm nicht nur das etwas ande­re Por­trät eines Scho­pen­hau­er in love, der, mehr oder weni­ger wah­ren Epi­so­de sei­ner „vene­zia­ni­schen Exis­tenz“ im Jah­re 1818, son­dern dar­über hin­aus auch ein leben­di­ges Pan­ora­ma einer Epo­che zwi­schen Restau­ra­ti­on und Frei­heits­drang.«  (Eve­li­ne Petrasch­ka)

»Dieser Mann kann fabelhaft fabulieren«

Klei­ne Zei­tung, Öster­reich, 4. März 2010:

»Die­ser Mann kann fabel­haft fabu­lie­ren: Chris­toph Poschen­rie­der nahm eine Tat­sa­che (Arthur Scho­pen­hau­ers Ita­li­en-Rei­se im Herbst 1818) und bau­te eine gran­dio­se Geschich­te drum­her­um, bei der fast nichts stimmt, aber alles stim­mig ist. (…)  Ein Buch, dass tat­säch­lich höchst gekonnt eine Welt in den Kopf zau­bert. Chris­toph Poschen­rie­ders Wil­le bringt uns eine Vor­stel­lung. Das hät­te auch Scho­pen­hau­er gefal­len.« (Mari­an­ne Fischer)

»Erstaunliches Debüt«

Augs­bur­ger All­ge­mei­ne, 6. März 2010:

»Wie war wohl der gro­ße, eher als Gries­gram ver­schrie­ne Phi­lo­soph Scho­pen­hau­er als jun­ger Mann? Chris­toph Poschen­rie­der schält die­sen jugend­li­chen Kern aus dem skep­ti­schen Mis­an­thro­pen und gönnt dem Phi­lo­so­phen, der sich ger­ne her­ab­las­send über Frau­en aus­ließ, eine gro­ße Lie­be. Dass der Autor sich in sei­nem Roman von Scho­pen­hau­ers wah­rem Leben inspi­rie­ren ließ und die nüch­ter­nen Daten mit pral­lem Leben füllt, macht den Reiz die­ses Büch­leins aus, das doch sehr neu­gie­rig macht, einen der gro­ßen Köp­fe der deut­schen Phi­lo­so­phie wie­der neu zu ent­de­cken.  Und das ist kein gerin­ger Ver­dienst von Poschen­rie­ders erstaun­li­chem Debüt.«  (Lilo Sol­cher)

»Mitreißend«

Ost­thü­rin­ger Zei­tung, 27. Febru­ar 2010:

»Chris­toph Poschen­rie­der hat einen im Ver­hält­nis von his­to­ri­scher Wahr­heit und lite­ra­ri­scher Fik­ti­on über­zeu­gen­den und mit­rei­ßend geschrie­be­nen Debüt­ro­man vor­ge­legt.« (Kai Agte)

»Kleiner feiner Roman«

Tiro­ler Tages­zei­tung, Inns­bruck, 3. April 2010

»Poschen­rie­der geht es in sei­nem Roman aller­dings nicht dar­um, eine Scho­pen­hau­er-Bio­gra­fie zu schrei­ben. Viel­mehr pickt er eine kur­ze Zeit­span­ne aus des­sen Leben her­aus, um dar­an einen umfas­sen­den Stim­mungs­be­richt der Zeit um 1818 auf­zu­hän­gen. Um etwa von der Müh­sal des Rei­sens zu erzäh­len, wobei das ersehn­tes­te Ziel zu Scho­pen­hau­ers Zeit wie für jeden Intel­lek­tu­el­len und Künst­ler Ita­li­en war. Die im vor­lie­gen­den Fall in Vene­dig ihr vor­zei­ti­ges Ende fand. Nicht zuletzt der Lie­be wegen. Die in dem klei­nen, fei­nen Roman über­haupt eine ziem­lich gro­ße Rol­le spielt, wor­an letzt­lich der legen­dä­re Frau­en­ver­na­scher Lord Byron nicht unwe­sent­lich schuld ist.« (Edith Schlo­cker)

»Hinreißender Roman«

Min­de­ner Tag­blatt, 8. März 2010

»Artur Scho­pen­hau­er kann­te Goe­the recht gut, und Lord Byron leb­te in Vene­dig. Aus mage­ren Fak­ten fabu­liert Chris­toph Poschen­rie­der sei­nen hin­rei­ßen­den Roman: »Die Welt ist im Kopf«. (…)  Gut gemacht.« (GB)

»Unerhört kunstvolle Sprache«

Hes­si­scher Rund­funk Online, 23. Febru­ar 2010:

»Es ist ein unbe­kann­ter Scho­pen­hau­er, der hier dar­ge­bo­ten wird und der so gar nichts mit dem pes­si­mis­ti­schen und gries­grä­mi­gen Kli­schee zu tun hat. (…) All dies beschreibt [Poschen­rie­der] mit leicht iro­ni­schen Bre­chun­gen und einer uner­hört kunst­vol­len Spra­che, wel­che die his­to­ri­schen Bege­ben­hei­ten sehr leben­dig ein­zu­fan­gen weiß: Für einen Debüt­ro­man ist die­ses Sprach­ver­ständ­nis enorm und lässt für die Zukunft hof­fen.« (Roman Half­mann)

»Feiner Debütroman«

Badi­sche Zei­tung, 21.1.2010:

»Pünkt­lich zum 150. Geburts­tag zeigt Chris­toph Poschen­rie­der den alten Scho­pen­hau­er in sei­nem fei­nen Debüt­ro­man »Die Welt ist im Kopf« ein­mal nicht als grim­mi­gen Men­schen­feind, son­dern als ver­lieb­ten Jüng­ling und Ama­teur-Gon­do­lie­re in Vene­dig. « (Mar­tin Hal­ter)