Man kann vom Dichten leben erst, wenn man längst krepiert ist. (Gustav Meyrink)

Zum Nachlesen

Arthur Schopenhauer

Das Haupt­werk, Die Welt als Wil­le und Vor­stel­lung, liegt der­zeit (2010) vor

  • bei Dio­ge­nes, inner­halb der 2007 erneu­er­ten Gesamt­aus­ga­be (die auf der his­to­risch-kri­ti­schen Hüb­scher-Edi­ti­on basiert und erst­mals 1977 erschien). Sie ist durch die in den Text inte­grier­ten Erläu­te­run­gen und Über­set­zun­gen fremd­spra­chi­ger Zita­te sehr gut les­bar;
  • und bei Suhr­kamp, in der Bear­bei­tung von Löh­ney­sen.
  • Emp­feh­lens­wert ist auch die von Lud­ger Lüt­ke­haus besorg­te Gesamt­aus­ga­be »letz­ter Hand«, denn sie ist auf dem edi­to­ri­schen Stand, den der Phi­lo­soph selbst für die ulti­ma­ti­ve Aus­ga­be sei­ner Schrif­ten gefor­dert hat (zuerst erschie­nen bei Haff­mans, Zürich 1988; gegen­wär­tig bei Zwei­tau­send­eins erhält­lich).
  • Der hand­schrift­li­che Nach­lass, fünf Bän­de (in sechs Teil­bän­den), her­aus­ge­ge­ben von Arthur Hüb­scher (dtv, Mün­chen 1985), ist nur anti­qua­risch ver­füg­bar.
  • Eben­falls aus dem Nach­lass stam­men die  Phi­lo­so­phi­schen Vor­le­sun­gen, in vier (ver­grif­fe­nen) Bän­den her­aus­ge­ge­ben von Vol­ker Spier­ling (Piper, Mün­chen 1984 – 86).
  • Der Brief­wech­sel zwi­schen Arthur, Ade­le und Johan­na Scho­pen­hau­er ist am voll­stän­digs­ten doku­men­tiert in: Die Scho­pen­hau­ers, her­aus­ge­ge­ben von Lud­ger Lüt­ke­haus (dtv, Mün­chen 1998; Erst­aus­ga­be Haff­mans, Zürich 1991).

Klei­ne­re Wer­ke, vor­an die Apho­ris­men zur Lebens­weis­heit, und sol­che, die schmis­si­ge Titel tra­gen (Über die Wei­ber, Von der Kunst, Recht zu behal­ten, Scho­pen­hau­er für Gestress­te etc.) sind in unzäh­li­gen Aus­ga­ben zu haben und in jeder Buch­hand­lung zu fin­den.