Man kann vom Dichten leben erst, wenn man längst krepiert ist. (Gustav Meyrink)

Trilogie komplett…

Mit dem Unsicht­ba­ren Roman ist eine Tri­lo­gie voll­stän­dig gewor­den. Das war nicht von Anfang an geplant; es hat sich eben so erge­ben. In gewis­ser Wei­se führ­te ein Buch zum andern. In chro­no­lo­gi­scher Fol­ge:

  • Das Sand­korn
  • Der Spie­gel­kas­ten
  • Der unsicht­ba­re Roman

Vor, wäh­rend und nach dem Ers­ten Welt­krieg sind die Hand­lun­gen die­ser Roma­ne – mit gewis­sen Über­lap­pun­gen – ange­sie­delt. Wer die Bücher in die­ser Rei­hen­fol­ge liest, beginnt im deut­schen Kai­ser­reich noch zu Frie­dens­zei­ten, die jedoch bereits von der Mög­lich­keit eines Krie­ges über­schat­tet sind. Wäh­rend die Fron­ten im Sand­korn weit ent­fernt sind, bil­den die Kriegs­schau­plät­ze des Wes­tens die Hand­lungs­büh­ne im Spie­gel­kas­ten, der im revo­lu­tio­nä­ren Mün­chen des Jah­res 1919 endet. Das Revo­lu­ti­ons­ge­sche­hen wird im Unsicht­ba­ren Roman wie­der auf­ge­nom­men, aller­dings ein paar Mona­te in der Zeit zurück­ge­dreht… Sogar eine Figur aus dem Spie­gel­kas­ten tritt dort noch ein­mal auf.

Damit dürf­te der Ers­te Welt­krieg als Roman­the­ma und ‑hin­ter­grund für mich erst ein­mal abge­ar­bei­tet sein – so sehr mich die Epo­che auch fas­zi­niert.