Man kann vom Dichten leben erst, wenn man längst krepiert ist. (Gustav Meyrink)

4: Der technisierte Krieg

Das Album beginnt mit eini­gen Luft­auf­nah­men von dem Front­ab­schnitt, an dem Lud­wig Rechen­ma­cher kämpf­te; es fol­gen Fotos von den rück­wär­ti­gen Artil­le­rie­stel­lun­gen. Flug­zeu­ge und vor allem die unge­heu­re Feu­er­kraft der Artil­le­rie ent­fal­te­ten im Ers­ten Welt­krieg eine Wir­kung, die man vor­her nicht gekannt und die wenigs­ten geahnt hat­ten. Das R.I.R. 2 hat­te zwar eini­ge gut geschütz­te Unter­stän­de an der ein­ge­tief­ten Bahn­li­nie Lens-Arras, aber auch die konn­ten auf Dau­er dem Beschuss nicht stand­hal­ten. Gegen Ende die­ses Albums auch eini­ge Fotos von Minen­spren­gun­gen: Man grub lan­ge Tun­nel bis unter die feind­li­chen Stel­lun­gen, füll­te sie mit Spreng­stoff. Bei der Explo­si­on ent­stan­den rie­si­ge Kra­ter (»Trich­ter«) im Boden.