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Das Europeana-Projekt

2014 wird es 100 Jahre her sein, dass der Erste Weltkrieg be­gann. Bis da­hin möch­ten die Organisatoren des deut­schen Europeana-Projekts ei­ne mög­lichst um­fas­sen­de Sammlung von Erinnerungsstücken zu­sam­men­tra­gen und on­line ver­füg­bar ma­chen. Jeder, der ein Fotoalbum in der Schublade hat, Orden in ei­ner Pralinenschachtel auf­be­wahrt oder ei­ne al­te Uniform auf dem Dachboden fin­det, kann bei­tra­gen. Digitales Material (Fotos z. B.) kann man auch di­rekt auf die Seite hoch­la­den. Anfang April 2011 be­such­te ich ei­nen der öf­fent­li­chen Aktionstage. In der Bayerischen Staatsbibliothek in München war­te­ten Mitarbeiter des Projekts mit Kameras und Scannern. Ich brach­te ei­nen Jutesack, der ein­mal Ludwig Rechenmacher, dem Namensgeber ei­ner der bei­den Hauptfiguren in mei­nem neu­en Roman »Der Spiegelkasten« ge­hört hat­te. 
In der Rocktasche trug Manneberg den klei­nen Photoapparat, der lan­ge am Grunde des Wäschesacks ge­le­gen hat­te, tie­fer, als der Arm oh­ne Anstrengung hin­ein­reich­te. (Der Spiegelkasten, Seite 50)
 Die Fotos von dem Jutesack sind hier zu se­hen.