Man kann vom Dichten leben erst, wenn man längst krepiert ist. (Gustav Meyrink)

Nach Bamberg!

Mit­te April 2015 tre­te ich ein 11-mona­ti­ges Sti­pen­di­um im Inter­na­tio­na­len Künst­ler­haus Vil­la Con­cordia in Bam­berg an. Gro­ße Ehre! Finan­ziert wird das Haus und das Sti­pen­di­um vom Frei­staat Bay­ern (hier die  Pres­se­mit­tei­lung von Ende Janu­ar). Die inter­na­tio­na­len Gäs­te kom­men in der Run­de 2015/16 aus Nor­we­gen. Pro Land sind es je zwei Lite­ra­ten (aus Köln: Gun­ther Gel­tin­ger), zwei Musiker/innen, zwei bil­den­de Künstler/innen; bei letz­te­ren aus Deutsch­land die­ses Jahr zur Abwechs­lung ein drei­köp­fi­ges Kol­lek­tiv.

Also eine Art Arche Noah… Mis­si­on: Schrei­ben. In der wun­der­schö­nen Stadt am Main – Welt­kul­tur­er­be –, in einem anre­gen­den Umfeld. E. T. A. Hoff­mann leb­te zeit­wei­se dort, aber auch der von mei­nem Lieb­lings­phi­lo­so­phen Arthur Scho­pen­hau­er so herz­lich beschimpf­te Phi­lo­soph G. W. F. Hegel. Da kann wohl nichts mehr schief­ge­hen… Ansons­ten gibt es eine Men­ge an klei­nen Spe­zi­al­bier­braue­rei­en, die Wein­la­gen sind nicht fern, und mit den Bam­ber­ger Sym­pho­ni­kern ist ein fei­nes Orches­ter vor Ort.

Ich freue mich sehr auf die­se Erfah­rung.


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