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Blick aus dem Fenster…

Der Blick aus dem Fenster heißt das neue Buch mei­nes Verlagskollegen Hartmut Lange, den ich sehr schät­ze. Er ist ein fei­ner Beobachter und sub­ti­ler Erzähler. Ich muss­te an den Titel und das Buch den­ken, als ich die­ser Tage – auf Lesereise – aus mei­nem Hotelfenster die­ses hier er­blick­te: Preisfrage: Was ist das denn? a) Hochsicherheitstrakt der Justizvollzugsanstalt Stuttgart Stammheim b) Panzerkreuzer Potemkin c) der Kaufhof in Brühl Lösung: lei­der c). (Aber nichts ge­gen Brühl: al­les in al­lem ein rei­zen­des, rhei­ni­sches Städtchen mit ei­nem wun­der­ba­ren Schloss und ei­ner wun­der­ba­ren Buchhandlung: je­ne von Karola Brockmann, in der Uhlstraße). Das Sinnen und Trachten der Architekten wird mir auf ewig ein Rätsel blei­ben. Wie kann man so­was pla­nen, wenn nicht ge­ra­de das Kriegsministerium der Auftraggeber ist? Abgesehen da­von: Blicke aus Fenstern, mit ih­ren un­ver­schieb­ba­ren Rahmen, sind ei­ne Herausforderung: man sieht, was man se­hen muss.


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