Schreiben? Einfach. Nur die Buchstaben in die richtige Reihenfolge bringen.

Die Welt als allesundjedes

Der Titel von Arthur Schopenhauers Hauptwerk, »Die Welt als Wille und Vorstellung« ge­hört wohl zu den am meis­ten ver­ball­horn­ten über­haupt. Kleine Blütenlese:
Die Welt als Wiese und Vorsehung (Neue Zürcher Zeitung) Die Welt als Willy und Vorstellung (Berliner Tagesspiegel, Artikel über die SPD) Die Welt als William und Vorstellung (Die Zeit, Artikel über Shakespeare am Berliner Ensemble) Die Welt als Wilhelm und Vorstellung (Süddeutsche Zeitung) Die Welt als Zelle und Vorstellung (Süddeutsche Zeitung) Die Welt als Wille und Unordnung (Startblatt, ein Blog) Die Welt als Raum und Zeit (Buchtitel) Die Welt als Kabel und Kolonie (Titel ei­ner Buchrezension) Die Welt als Phantom und Matrize (Buchkapitel) Die Welt als Ware und Vorstellung (Berliner Tagesspiegel, schon wie­der) Die Welt als Wiki und Vorstellung (Frankfurter Allgemeine) Die Welt als Kindergeburtstag und Wahnvorstellung (Süddeutsche Zeitung) Die Welt als Wille und Design (Buchtitel) Die Welt als Möglichkeit und Wirklichkeit (Buchtitel) Die Welt als Masse und Serie (Weltwoche, Zürich) Die Welt als Licht und Farbe (Magazin der Wellnessbranche) Die Welt als Wille und Wechselstrom (Frankfurter Allgemeine) Die Welt als Wille und Autounfall (Leipzig-Almanach) Die Welt als Wand und Vorstellung (Blog) Die Welt als Welle und Vorstellung (Zeitschrift Internationale Politik) Die Welt als Zeichen und Hypothese (Buchtitel) Die Welt als Hasard und Vorstellung (Zeitschrift für Deutsche Philologie) Die Welt als Fläche und Vorstellung (Frankfurter Rundschau) Die Welt als Pille und Vorstellung (Süddeutsche Zeitung Magazin) Die Welt als Text und Metamorphose (Akademische Untersuchung über I. Bachmann) Die Welt als Information und Mitteilung (Uni Osnabrück) Die Welt als Bild und Kalkül (Fachartikel zum Tode des Physiker R. P. Feynman) Die Welt als Wille und Vorurteil (Der Standard, Wien) Die Welt als Wille und Voliere (Blog-Artikel) …
Man kann wohl fest­stel­len: Titel nach dem Muster »Die Welt als [x] und [y]« sind nicht wirk­lich ori­gi­nell.


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